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Hochzeitsbudget-Rechner.

Tragt euer Budget ein und seht sofort, wie es sich auf die 13 Kategorien verteilt, die bei fast jeder Hochzeit anfallen. Alles frei anpassbar, jederzeit als PDF zum Mitnehmen.

oder schätzen lassen

Verplant 0 €
Rest 0 €
Pro Gast 0 €

  • Location Miete, Nebenkosten, oft auch Personal 30 %
  • Catering & Getränke Der Posten, der mit jedem Gast direkt mitwächst 25 %
  • Fotografie & Video Bleibt euch am längsten erhalten 10 %
  • Blumen & Deko Saisonale Blumen sparen hier spürbar 7 %
  • Musik & DJ Eine Live-Band liegt meist deutlich darüber 5 %
  • Outfits Kleid, Anzug, Schuhe, Anpassungen 5 %
  • Puffer Plant ihn ein. Ihr werdet ihn brauchen. 5 %
  • Torte & Süßes Candy Bar kommt oft noch obendrauf 3 %
  • Ringe Früh anprobieren, Lieferzeiten sind lang 3 %
  • Papeterie Einladungen, Menükarten, Schilder 2 %
  • Transport Shuttle für Gäste wird gern vergessen 2 %
  • Gastgeschenke Kleinvieh, das sich schnell summiert 2 %
  • Standesamt & Gebühren Je nach Gemeinde sehr unterschiedlich 1 %
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Was kostet eine Hochzeit in Deutschland?

Eine Hochzeit in Deutschland kostet im Durchschnitt rund 17.000 Euro. Diese Zahl ist ehrlich gesagt nur bedingt hilfreich, denn die Spannweite ist riesig: Wir sehen Feiern für 5.000 Euro und Feiern für über 50.000 Euro, und beide können sich richtig anfühlen. Was den Unterschied macht, sind fast immer zwei Stellschrauben, die Gästezahl und die Location.

Als Faustregel könnt ihr mit 150 bis 350 Euro pro Gast rechnen, je nachdem, wie aufwendig ihr feiert. Bei 75 Gästen landet ihr damit zwischen 11.000 und 26.000 Euro. Der Rechner oben nimmt genau diese Rechnung als Startwert und verteilt sie dann auf die Kategorien.

Regional gibt es deutliche Unterschiede. In München, Hamburg und Frankfurt liegen Locations und Catering spürbar über dem Bundesschnitt, im ländlichen Raum darunter. Wenn ihr flexibel seid: Eine Feier unter der Woche oder außerhalb der Hochsaison zwischen Mai und September senkt den Location-Preis oft um 20 bis 30 Prozent.

Fixiert euch nicht auf eine Zahl. Setzt Prozente, plant einen Puffer, und prüft nach jeder Buchung, ob es noch aufgeht.

Wie ihr das Budget sinnvoll aufteilt

Die Prozentwerte im Rechner sind ein Startpunkt, kein Gesetz. Sie bilden ab, wie ein durchschnittliches Paar in Deutschland verteilt. Eure Verteilung darf davon abweichen, solange ihr wisst, wo ihr Geld herholt.

Wenn euch das wichtig istErhöht aufHolt es hier
Essen und Getränke35 bis 40 %Deko, Papeterie, Gastgeschenke
Fotografie und Video15 bis 18 %Blumen, Torte, Location-Kategorie
Location mit Wow-Effekt40 bis 45 %Gästezahl, Musik, Outfits
Musik und Stimmung10 bis 12 %Deko, Papeterie

Wichtig ist nur die eine Regel: Wenn eine Kategorie hoch geht, muss eine andere runter. Ein Budget, in dem alle Kategorien großzügig sind, ist kein Budget, sondern eine Wunschliste.

Wann welche Zahlung fällig wird

Für den Sparplan ist der Zeitpunkt oft wichtiger als die Summe. Fast alle Anzahlungen fallen sehr früh an, der große Rest kurz vor der Hochzeit.

ZeitpunktWas fällig wirdAnteil am Budget
12 bis 18 Monate vorherAnzahlung Location, Fotograf:inetwa 15 bis 20 %
9 bis 6 Monate vorherAnzahlung Catering, Musik, Trauredner:inetwa 10 %
4 bis 2 Monate vorherOutfits, Ringe, Papeterieetwa 20 %
4 bis 2 Wochen vorherRestzahlungen an fast alle Dienstleisteretwa 45 bis 50 %
am Tag selbstTrinkgelder, Barzahlungenetwa 3 bis 5 %

Daraus folgt: Der teuerste Monat ist nicht der der Hochzeit, sondern der davor. Wer monatlich spart, sollte diesen Punkt kennen, bevor er die erste Anzahlung leistet.

Was der Rechner nicht abbildet

Bewusst nicht enthalten sind Flitterwochen und Verlobungsring. Beide werden in Studien mal mitgezählt und mal nicht, und beide haben eine eigene Logik: Die Flitterwochen liegen zeitlich danach und lassen sich getrennt sparen, der Verlobungsring liegt davor und ist meist schon bezahlt, wenn die Planung beginnt.

Ebenfalls nicht enthalten: die Kosten für Gäste. Anreise, Übernachtung, Geschenk und oft ein Outfit summieren sich pro Gast schnell auf 150 bis 400 Euro. Das ist nicht euer Budget, aber es ist ein guter Grund, bei Terminwahl und Übernachtungstipps mitzudenken.

Aus der Praxis

Vier Kostenfallen, die fast alle treffen.

Getränke laufen oft separat

Viele Locations rechnen Speisen und Getränke getrennt ab. Fragt immer nach einer Pauschale pro Person inklusive Getränken, sonst verschiebt sich euer Catering-Posten am Ende deutlich nach oben.

Die Gästezahl ist der größte Hebel

Catering, Papeterie, Gastgeschenke, Sitzplätze: All das wächst linear mit jedem Gast. Zehn Gäste weniger sparen im Schnitt mehr als jede Verhandlung mit einem einzelnen Anbieter.

Anzahlungen sind kein Preis

Fotograf, Location und Band verlangen Anzahlungen zu ganz unterschiedlichen Zeitpunkten. Plant nicht nur, was etwas kostet, sondern auch, wann es fällig wird.

Der Puffer ist keine Reserve

Rechnet mit 5 bis 10 Prozent Puffer und behandelt ihn als eingeplant, nicht als Notgroschen. Fast jedes Paar braucht ihn, meistens in den letzten sechs Wochen.

Häufige Fragen

Fragen zum Hochzeitsbudget

01Wie viel Budget braucht man für eine Hochzeit?
In Deutschland liegt der Durchschnitt bei rund 17.000 Euro, die Spannweite reicht aber von 5.000 bis über 50.000 Euro. Als Faustregel könnt ihr mit 150 bis 350 Euro pro Gast rechnen, je nachdem, wie aufwendig ihr feiert. Bei 75 Gästen sind das 11.000 bis 26.000 Euro.
02Wie teilt man das Hochzeitsbudget auf?
Eine bewährte Aufteilung: 30 % Location, 25 % Catering und Getränke, 10 % Fotografie, 7 % Blumen und Deko, je 5 % Musik, Outfits und Puffer, je 3 % Torte und Ringe, je 2 % Papeterie, Transport und Gastgeschenke, 1 % Standesamt. Location und Catering zusammen verschlingen also gut die Hälfte.
03Wie hoch sollte der Puffer sein?
Plant 5 bis 10 Prozent eures Gesamtbudgets als Puffer ein und behandelt ihn als fest verplant, nicht als Reserve. Fast jedes Paar braucht ihn, meistens in den letzten sechs Wochen vor der Hochzeit, wenn Kleinigkeiten zusammenkommen.
04Ist der Hochzeitsbudget-Rechner kostenlos?
Ja, komplett. Ihr braucht keine Anmeldung und keine E-Mail-Adresse. Eure Eingaben bleiben in eurem Browser gespeichert, wir übertragen dabei nichts an unsere Server. Das Ergebnis könnt ihr jederzeit als PDF speichern oder ausdrucken.
05Wo spart man bei der Hochzeit am meisten?
An der Gästezahl. Catering, Papeterie, Gastgeschenke und Sitzplätze wachsen linear mit jedem Gast, zehn Gäste weniger sparen im Schnitt mehr als jede Verhandlung mit einem einzelnen Anbieter. Danach kommt der Termin: Eine Feier unter der Woche oder außerhalb der Saison senkt den Location-Preis oft um 20 bis 30 Prozent.
06Wer zahlt die Hochzeit?
Am häufigsten das Paar selbst, oft mit einem Zuschuss von Eltern oder Großeltern. Klärt früh, ob ein Zuschuss zweckgebunden ist: „Wir übernehmen die Location“ und „Wir geben 5.000 Euro dazu“ sind zwei sehr verschiedene Zusagen. Und rechnet Geldgeschenke nicht ins Budget ein, die kommen erst nach der Feier.
07Wann werden die Hochzeitskosten fällig?
Anzahlungen für Location und Fotograf:in meist 12 bis 18 Monate vorher, zusammen etwa 15 bis 20 Prozent des Budgets. Der große Rest, rund die Hälfte, wird vier bis zwei Wochen vor der Hochzeit fällig. Der teuerste Monat ist deshalb nicht der der Hochzeit, sondern der davor.

Euer Budget, immer aktuell.

In HeyBride bleibt euer Budget mit Gästeliste und Anbietern verbunden. Bucht ihr die Location, zieht das Budget automatisch nach.

Miri ist schon ein kleines bisschen aufgeregt

Miri winkt zum Abschied